Die 900-jährige Linie der Karmapas – vom I. Karmapa Düsum Khyenpa bis zum XVII. Karmapa Ogyen Trinley Dorje

 

Karmapa bedeutet „derjenige, der die Buddha-Aktivität ausführt“ oder „die Verkörperung aller Aktivitäten der Buddhas“.

In der tibetischen Tradition sind voll realisierte Meister in der Lage, ihre Wiedergeburt zu steuern, um ihre Tätigkeit zum Wohle aller fühlenden Wesen fortzusetzen. Sie werden Tulku genannt. Der I. Karmapa, Düsum Khyenpa (1110 – 1193), war der erste der großen tibetisch-buddhistischen Meister, der sich bewusst reinkarnierte. Er hinterließ genaue Angaben über seine Wiedergeburt, sodass sein Herzensschüler seine Reinkarnation finden konnte. Nach ihm haben sich die Karmapas in einer ununterbrochenen Folge über 900 Jahre bis zum heutigen XVII. Karmapa manifestiert.

Die Geburt des I. Karmapa war vom historischen Buddha Shakyamuni und dem großen tantrischen Meister Guru Padmasambhava prophezeit worden. Im Laufe der Jahrhunderte waren Karmapas die zentrale Figur in der Fortsetzung der Vajrayana-Abstammung im Allgemeinen und der Kagyü-Abstammung im Besonderen und haben eine sehr wichtige Rolle bei der Erhaltung der Studien- und Praxislinien des Buddhismus gespielt. Ihr Stammsitz ist das Kloster Tsurphu 65 km westlich von Lhasa. Als der XVI. Karmapa aus Tibet fliehen musste, ging er nach Sikkim. Der dortige König schenkte ihm Land, worauf das Kloster Rumtek errichtet wurde, der Exilsitz der Karmapas.

Zur Geschichte der Karmapas:

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